1980er
Entwicklung des Spanning-Tree-Verfahrens
Zwei harmlose Netzwerkkabel zwischen denselben Switches können ein ganzes Produktionsnetz lahmlegen.
Ethernet-Frames hatten ursprünglich keinen eingebauten Mechanismus, der sie nach einer bestimmten Anzahl von Weiterleitungen stoppt. In einer Layer-2-Schleife können Broadcasts und unbekannte Unicasts immer weiter kreisen.
Radia Perlman entwickelte Spanning Tree, um redundante Verbindungen möglich zu machen, ohne Layer-2-Schleifen zu erzeugen. Später kamen schnellere Varianten wie RSTP hinzu.
Switches einigen sich logisch auf einen Baum. Überflüssige Pfade werden blockiert, bis sie als Ersatz gebraucht werden. So gibt es Redundanz, aber keinen aktiven Kreis.
Root Bridge, Port-Rollen, blockierte Ports und Konvergenzzeiten sind Begriffe aus dieser Logik. Moderne Fabrics können anders arbeiten, aber STP bleibt im Event-Alltag relevant.
Ein versehentlich doppelt gesteckter FOH-Stage-Link kann Licht-, Audio- und Managementnetze stören. Loop Prevention ist deshalb kein IT-Luxus, sondern Produktionsschutz.
Du steckst zwei Kabel zwischen FOH-Switch und Stage-Switch, weil du Redundanz möchtest. Ohne Loop Prevention entsteht eine Schleife, Broadcasts vermehren sich und die Lichtsteuerung wird instabil.
Entwicklung des Spanning-Tree-Verfahrens
IEEE 802.1D standardisiert Spanning Tree
IEEE 802.1w beschreibt Rapid Spanning Tree