Eventhacker
Audio Network / Geschichte der Technik

Von Kupfer-Multicores zu Audio-over-IP

Audio-over-IP ist die Antwort auf schwere Multicores, starre Stageboxen und wachsende Kanalzahlen.

Das Problem

Analoge Multicores transportierten jeden Kanal als eigene elektrische Verbindung. Große Produktionen bedeuteten Gewicht, Kosten, Störanfälligkeit und wenig Flexibilität.

Die Geschichte

Digitale Stageboxen und proprietäre digitale Snakes reduzierten Kabelmengen. Danach nutzten Systeme wie CobraNet, EtherSound, AVB, Dante und AES67 zunehmend Ethernet- und IP-Infrastruktur.

Die technische Idee

Audiosignale werden digitalisiert, paketiert, zeitlich synchronisiert und über Switches verteilt. Entscheidend sind Bandbreite, Latenz, Uhr und Paketverlust.

Was ist bis heute geblieben?

Stagebox, Snake, Clock, Stream, Subscription und Redundanz sind alte und neue Begriffe in einem gemeinsamen Workflow.

Warum das heute in der Veranstaltungstechnik zählt

Event-Audio ist heute häufig Netzwerkbetrieb. Das macht Setups flexibler, verlangt aber Netzwerkverständnis bei Switches, VLANs und Zeit.

Eventhacker Praxisbeispiel

Eine Stagebox wird nicht mehr mit einem analogen 48-Kanal-Multicore angebunden, sondern mit Glasfaser zum Switch. Das spart Gewicht, verlagert aber Fehlerbilder ins Netzwerk.

Zeitleiste

1990er

digitale Audioverteilung wird praxisrelevant

2000er

Ethernet-basierte Audiosysteme verbreiten sich

2010er

Audio-over-IP wird im Touring- und Installationsmarkt alltäglich

Verwandte Tools

Quellen